Wir verstehen uns als einen Teil der internationalen Solidaritätsbewegung für Cuba. Wir unterstützen
seit vielen Jahren das für Lateinamerika – trotz der großen Schwierigkeiten – immer noch vorbildliche
Gesundheitssystem, indem wir für Krankenhäuser in der Provinz Camagüey Medikamente,
medizinische Geräte, Gebrauchs- und Verbrauchsartikel beschaffen, um so ein wenig die Lücken zu
füllen, die durch die jahrzehntelange Blockade des amerikanischen Nachbarn entstanden sind und
noch entstehen.

Darüber hinaus unterstützen wir Kindergärten und fördern Projekte der Jugendpflege sowie umwelt-
erhaltende Projekte im schulischen Bildungsbereich. Wir sind seit 1989, also seit dem Zusammenbruch
der RGW-Staaten, in loser Zusammenarbeit und seit 1991 als Gruppe Soli Cuba in verschiedenen
Projekten aktiv und haben uns seit 1996 als Verein konstituiert. Alle Mitglieder arbeiten ausschließlich
ehrenamtlich. Wir unterstützen diverse Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in der Provinz
Camagüey und pflegen eine Patenschaft mit dem Kreiskinderkrankenhaus "Pediatrico" Eduardo
Agrarmonte Piña in Camagüey.

Die Provinz Camagüey liegt im Osten Cubas. Gemäß der Konferenz von Rio und der verabschiedeten
Agenda 21, ist unter der Prämisse des Klimabündnisses seit 1992 einer unserer Schwerpunkte die
Integration von regenerierbaren Energien, hierzu besteht ebenfalls eine Patenschaft mit der voruni-
versitären Schule Alvaro Barbo Machado in Camagüey. In gemeinsamer Zusammenarbeit und unter
fachlicher Leitung und Unterstützung von EUROSOLAR e.V., Bonn, werden Projekte angedacht, die
dann von den Betroffenen selbst entwickelt und mit unserer finanziellen Unterstützung realisiert werden.
Neben einem regelmäßigen Informationsaustausch finden gegenseitige Besuche statt und werden viele
persönliche Kontakte geknüpft. Unsere Ziele sind die finanzielle und materielle Unterstützung von sozial-
integrativen, medizinisch humanitären und naturerhaltenden Vorhaben und Projekten in Cuba und vor
allem die Förderung des Informationsaustausches, indem wir Studenten, Wissenschaftler, Gewerkschaftler,
Künstler und Politiker in die Bundesrepublik einladen und Informations- und Diskussionsveranstaltungen
zu Lateinamerika und Cuba realisieren.

Unsere Projekte und Aktionen begleiten wir flankierend mit Öffentlichkeitsarbeit, um so das Bewusstsein
für die Abhängigkeiten und Zusammenhänge im Nord-Süd-Verhältnis zu schaffen und um Solidarität für
diese "eine Welt" zu werben ; denn Solidarität beginnt im Handeln des Einzelnen! Sie ist unteilbar, da die
Zukunftschancen nur für alle gemeinsam bestehen. Solidarität wird somit zum Schlüsselwort für die
Zukunft und nicht zuletzt für die Glaubwürdigkeit einer humanen Gesellschaft.

Wir sind als gemeinnützig anerkannt unter der Steuer-Nummer 114/5709/3371 beim Finanzamt
Grevenbroich – Freistellungsbescheid zuletzt vom 11. Juli 2005 – und stellen auf Wunsch eine
Spendenbescheinigung aus.

Unser Spendenkonto lautet: Kto.-Nr. 000.108.6008 Kreissparkasse Düsseldorf BLZ 301 502 00.